Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt. Sprung zur Navigationdieser Seite

Karlsruhe: Impressum

Die Suchmaschine

 

Datenbank der Kulturdenkmale Friedhof Stupferich Rebgärtenstraße, Stupferich Ausweisungstext der amtlichen Denkmalliste Friedhofsmauer, Sandstein mit Bischofsmützenabschluss, 19. Jh, Kriegerdenkmal 1871, Gedenkkreuz, gestiftet von Pfarrer Steinbach, Sandstein mit Christusfigur (19. Jh.) und Inschriftsockel (1953) (Sachgesamtheit) Kriegerdenkmal § 2 1870/71 Steinkreuz § 2 wohl 1801, 1953 von der Kirche auf den Friedhof transloziert Flurkreuz § 2 1833, zu einem unbekannten Zeitpunkt auf den Friedhof transloziert Denkmal nach § 2 (Kulturdenkmal) Denkmalschutzgesetz Baujahr 1871 Bild: PBe, 2013 Gedenkkreuz Bild: PBe, 2013 Kriegerdenkmal Bild: PBe, 2013
https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=02132
Kulturdenkmale Datenbank der Kulturdenkmale Denkmal suchen Bitte beachten Sie: Alle Auskünfte ohne Gewähr. Wenn Sie ein Gebäude hier nicht finden, lässt dies noch keine Rückschlüsse auf seine Eigenschaft als Kulturdenkmal zu. Bitte erkundigen Sie sich. Grünwettersbach Friedhof mit Kapelle Grünwettersbach Am Berg (Flst. 73941) Friedhof. Friedhofsmauer mit Bischofsmützenabdeckung aus rotem Sandstein, Friedhofskapelle 50er Jahre mit Sgraffitowandbild, Gefallenendenkmale 1870/71 und 1945 (Sachgesamtheit). weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Friedhof mit Kapelle Grünwettersbach Altes Schulhaus Am Steinhäusle 8 Altes Schulhaus von 1846. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Altes Schulhaus Evangelische Kirche Grünwettersbach Am Steinhäusle 10 Evangelische Kirche, Westturm aus dem 12. Jh, Glockengeschoss des Turmes und Kirchenraum von Wilhelm Friedrich Goetz, 1782, Taufstein 1491, Holzkanzel um 1780, Orgel, 12./18. Jh. von Wilhelm Friedrich Goetz, Ludwigsburg weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Evangelische Kirche Grünwettersbach Am Wettersbach 31 Fachwerkhaus, zweigeschossig über hohem massivem Kellergeschoß mit Rundbogeneingang und Eckkonsole, bez. GB 1799. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Rathaus Grünwettersbach Am Wettersbach 40 (Flst. 220) Rathaus, zweigeschossiger Putzbau mit Lisenen- und Risalitgliederung, Walmdach, Glocketürmchen. Erste Hälfte 19. Jahrhundert. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Rathaus Grünwettersbach Gewölbebrücke Am Wiesenacker (Flst. 75888) Gewölbebrücke aus rotem Sandstein mit niedriger Brüstungsmauer, Ende 19. Jahrhundert. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Gewölbebrücke Trafohaus Bachgasse (Flst. 70063) Trafohaus in rotem Werksandstein. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Trafohaus Gewölbebrücke Bachgasse (Flst. 70082) Gewölbebrücke aus rotem Sandstein mit niedriger Brüstungsmauer, Ende 19. Jahrhundert. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Gewölbebrücke Busenbacher Str. 1 (Flst. 70284) Eingeschossiges Fachwerkhaus, Wohnteil, 18. Jahrhundert . weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Orgel von Xaver Mönch Horfstr. 3 (Flst. 72063) Orgel von Xaver Mönch, 1860-70, 1893. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Orgel von Xaver Mönch Heinz-Barth-Schule Zur Dorfwies 1, Busenbacher Str. 13 Heinz-Barth-Schule von 1912, Schulhaus und Hausmeisterwohnhaus, Brunnen. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Heinz-Barth-Schule Fallbrunnen an der L623 (Flst. 74345) Fallbrunnen, Quellfassung aus Sandstein mit ornamentiertem Sandsteintrog, bez. 1892. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Fallbrunnen Dankstein an der L 623 (Flst. 74345) Dankstein, gelber Sandsteinpyramide mit Inschrift, 1837. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Dankstein Unter dem Wettersbacher Weg Holzkreuz 1904 weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Katholische Kirche St. Thomas Horfstr. 3 Katholische Kirche St. Thomas, moderne Saalkirche in Hanglage mit farbigen Fensterverglasungen und Betonreliefs, Gemeindesaal im Untergeschoss, freistehender Kirchturm in Sichtbetonbauweise, später durch Ergänzungsbau mit dem Kirchenschiff verbunden, gut erhaltene Innenausstattung, 1955-1957 von Rainer Disse aus Karlsruhe (1928-2008), Orgel 1991 modernisiert weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Katholische Kirche St. Thomas
https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/index.php?stadtteil=Gr%C3%BCnwettersbach&vid=240
Karlsruhe: Stadtgeschichte Wegkreuze Daxlanden Wegkreuz vor der St. Valentin-Kirche Wegkreuze sind ein Zeugnis der Volks­fröm­mig­keit des ehemals zur katho­li­schen Markgraf­schaft Baden-Baden gehörigen Ortes Daxlanden. Turner­straße 6, an der Sakristei der Hl.-Geist-Kirche Das Wegkreuz besteht aus rotem Sandstein. Wie der Bildstock an der verlän­ger­ten Rhein­stran­dal­lee sowie das Kreuz an der Linden­al­lee wurde es 1792 von der Gemeinde Daxlanden beim Karlsruher Steinmetz Carl Zehnder in Auftrag gegeben und am 16. September 1792 geweiht. Der älteste bekannte Standort war der Friedhof an der Stelle der heutigen Hl.-Geist-Kirche. Nach deren Erbauung 1910 – 1912 wurde es an der Mauer zwischen Chor und Pfarrhaus neu aufge­stellt. Um 1960 wurde es demontiert und dem Typus wenig entspre­chend als hängendes Wandkreuz an der Außenseite des neuen Sakris­tei­an­baus angebracht. Unver­ständ­li­cher­weise wurde dabei der balus­ter­ar­tige Sockel sowie der untere Teil des Kreuz­stamms entfernt und zerstört. Diese trugen die Inschrift „Dachs Land“ als Hinweis auf den Auftrag­ge­ber sowie die Zeilen „Wir Betten Holtz und/Stein nicht an, sondern der für/uns gestorben dar an,/1792“. Der Spruch wurde in etwas variierter Form vom 1776 gestif­te­ten Kreuz der Anna Maria Reisser, heute am Fritschlach­weg, übernommen. Pfarr­straße, vor dem Chor der St. Valentin-Kirche Das Wegkreuz besteht aus einem profi­lier­ten Sockel und Kreuzstamm aus rotem Sandstein und einem darauf stehenden kleinen gussei­ser­nen Kreuz. Die Sandstein­teile stammen von einem 1747 an der Giebelwand der St.-Valentins-Kirche errich­te­ten Kreuz. Auf der Rückseite des Sockels waren 1966 noch Schrift­zei­chen einer diesbe­züg­li­chen Inschrift zu erkennen. Nach einer teilweisen Zerstörung dieses Kreuzes im Jahr 1816 wurde es repariert und an anderer Stelle neu aufge­stellt. Dabei wurden Korpus und Querbalken entfernt und das gussei­serne Kreuz wurde aufgesetzt; der Sockel wurde umgedreht und mit der Inschrift „Daxlandt 1816“ versehen, die die Gemeinde als Auftrag­ge­ber nennt. Die frühe Verwendung von Gusseisen bei einem Wegkreuz und die Tatsache der Reparatur verdienen besondere Aufmerk­sam­keit. Zuletzt stand das Wegkreuz am Hammweg zwischen Tauben- und Rappen­wört­straße, bevor es 1993 an den jetzigen Standort versetzt und renoviert wurde. Wegkreuz am Fritschlachweg Waidweg, Ecke Lilien­straße Das Wegkreuz aus rotem Sandstein wurde laut Inschrift auf dem Sockel 1885 von Mathilde Aneshänsel „zur Appen­müh­le“ gestiftet. Der Korpus in quali­tätvol­ler Stein­metz­ar­beit ist von einem bislang unbekann­ten Bildhauer. Ursprüng­li­cher Standort war auf dem Friedhof an der Stelle der heutigen Hl.-Geist-Kirche, nach deren Bau 1910 – 1912 wurde es vor die Haupt­fassade der Kirche versetzt, von dort 1960 in die Fritschlach. Seit etwa 1980 steht es an der Ecke von Waidweg und Lilien­straße. Als bemer­kens­wer­tes Bildwerk des Histo­ris­mus belegt das Kreuz das Weiter­le­ben der für Daxlanden charak­te­ris­ti­schen Tradition des Aufstel­lens von Wegkreuzen auch in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Pfarr­straße, bei der Feder­bach­schule Das Wegkreuz aus hellem Sandstein wurde in den 1870er Jahren von einem unbekann­ten Bildhauer geschaffen. Aufge­stellt war es ursprüng­lich vor der Seiten­front der Feder­bach­schule, dessen älterer Teil bis 1910 das Rathaus von Daxlanden war. 1979 bei der Neuge­stal­tung des Vorplat­zes wurde es um wenige Meter in die Flucht der Haupt­fassade der Schule versetzt. Die originale Chris­tus­fi­gur und die Marien­sta­tue am Fuß des Kreuz­bal­kens gingen nach dem Zweiten Weltkrieg verloren. Ein neuer Christus in modernen Formen wurde 1971 vom Karlsruher Bildhauer Erich Lipp (1906 – 1968) geschaffen. Laut Inschrift auf dem mit seitlichen Voluten und mit Eichenlaub geschmück­ten Sockel wurde das Kreuz von der Katho­li­schen Kirchen­ge­meinde Daxlanden und privaten Geldgebern gestiftet zum Andenken an den Friedens­schluss nach dem deutsch-franzö­si­schen Krieg 1871. Es ist damit ein inter­essan­tes Beispiel für die ungewöhn­li­che Verbindung des Typus eines Wegkreuzes mit der Funktion eines Erinne­rungs­ma­les an ein histo­ri­sches Ereignis. Fritschlach­weg Das Wegkreuz aus Sandstein steht auf einem balus­ter­ar­ti­gen Sockel in Rokoko­for­men. Die Balke­nen­den sind als Dreipässe ausge­bil­det. Unter dem Korpus am Kreuzstamm befinden sich die Darstel­lung eines Engels­kop­fes sowie ein Toten­schä­del mit gekreuzten Knochen. Die Inschrift „ECCE/HO­MO/­Holz und/Stein beten/wir nicht an/sondern der/ge­stor­ben ist/dar­an/­Ma­ria Anna/Reis­se­rin. W/C.R./1776“ überlie­fert die Stifterin und das Entste­hungs­jahr. Die Buchstaben „WCR“ sind mit „Witwe des Christian Reisser“ aufzulösen. Ursprüng­li­cher Standort war an der St.-Valentins-Kirche, aber schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhun­derts, wahrschein­lich bei der Kirche­n­er­wei­te­rung und der Verlegung des Friedhofs wurde es außerhalb des Dorfes in der Fritschlach aufge­stellt. An die große Rhein­über­schwem­mung im Winter 1882/83 erinnert eine aufgemalte, in den letzten Jahren erneuerte Hochwas­ser­mar­kie­rung am Kreuzstamm. Im Jagdgrund Das Wegkreuz aus rotem Sandstein wurde laut einge­mei­ßel­ter Inschrift 1732 errichtet: es ist damit das älteste erhaltene Wegkreuz in Daxlanden. Es wurde von der Gemeinde in Auftrag gegeben, deshalb besitzt es keine weitere Stifte­r­in­schrift. Bildhauer war nach dem Eintrag im Rechnungs­buch der Steinmetz Hans Jörg Schirmann aus Rotenfels, der dafür 22 Gulden und 30 Kreuzer erhielt. Ursprüng­li­cher Standort war auf dem alten Friedhof an der Valen­tins­kir­che. Wahrschein­lich bei deren Erwei­te­rung 1839 wurde es versetzt an die Ecke von Federbach- und Vorder­straße. Ende des 19. Jahrhun­derts wurde es auf dem Friedhof an Stelle der heutigen Hl.-Geist-Kirche und nach deren Erbauung 1910 – 1912 direkt vor der Fassade am Kirchplatz aufge­stellt. Seit 1960 steht es schließ­lich am gegen­wär­ti­gen Standort in der Fritschlach. Die Chris­tus­dar­stel­lung in derben Formen entspricht dem lokal üblichen Typus, der letztlich noch auf spätmit­tel­al­ter­li­che Beispiele zurückgeht. Der heutige Sockel stammt vermutlich erst aus dem 19. Jahrhun­dert. Valen­tin­straße, bei der Einmün­dung Agathen­straße Das Wegkreuz steht auf einem gekehlten Sockel. Die Balke­nen­den sind als Dreipässe mit Engels­köp­fen ausge­bil­det. Am Kreuzstamm befindet sich ein Toten­schä­del mit gekreuz­ten Knochen. Die Sockel­in­schrift überlie­fert die Stifter und das Entste­hungs­jahr: “Sein Blut floß/und er starb oh Mensch/­für deine Sünden/er­rich­tet/von Johann Kutterer und/des­sen Ehefrau eine gebohr/ne Litzerin 1795“. Ursprüng­li­cher Standort war auf den Lange­nä­ckern am Hammweg. 1968 erfolgte eine Restau­rie­rung mit Ergän­zun­gen in Lindursan-Beton. Text: Dr. Gerhard Kabierske, Südwest­deut­sches Archiv für Archi­tek­tur und Ingenieur­bau
https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/kulturdenkmale/denkmaltag_archiv/2007/daxlanden/wegkreuze
Karlsruhe: Stadtgeschichte Wegkreuze zurück zur Übersicht Daxlanden/Knielingen Wegkreuze, 1732-1885 Wegkreuz vor der St. Valentin-Kirche Wegkreuze sind ein Zeugnis der Volks­fröm­mig­keit des ehemals zur katho­li­schen Markgraf­schaft Baden-Baden gehörigen Ortes Daxlanden. Turner­straße 6, an der Sakristei der Hl.-Geist-Kirche Das Wegkreuz besteht aus rotem Sandstein. Wie der Bildstock an der verlän­ger­ten Rhein­stran­dal­lee sowie das Kreuz an der Linden­al­lee wurde es 1792 von der Gemeinde Daxlanden beim Karlsruher Steinmetz Carl Zehnder in Auftrag gegeben und am 16. September 1792 geweiht. Der älteste bekannte Standort war der Friedhof an der Stelle der heutigen Hl.-Geist-Kirche. Nach deren Erbauung 1910 – 1912 wurde es an der Mauer zwischen Chor und Pfarrhaus neu aufge­stellt. Um 1960 wurde es demontiert und dem Typus wenig entspre­chend als hängendes Wandkreuz an der Außenseite des neuen Sakris­tei­an­baus angebracht. Unver­ständ­li­cher­weise wurde dabei der balus­ter­ar­tige Sockel sowie der untere Teil des Kreuz­stamms entfernt und zerstört. Diese trugen die Inschrift „Dachs Land“ als Hinweis auf den Auftrag­ge­ber sowie die Zeilen „Wir Betten Holtz und/Stein nicht an, sondern der für/uns gestorben dar an,/1792“. Der Spruch wurde in etwas variierter Form vom 1776 gestif­te­ten Kreuz der Anna Maria Reisser, heute am Fritschlach­weg, über nommen. Pfarr­straße, vor dem Chor der St. Valentin-Kirche Das Wegkreuz besteht aus einem profi­lier­ten Sockel und Kreuzstamm aus rotem Sandstein und einem darauf stehenden kleinen gussei­ser­nen Kreuz. Die Sandstein­teile stammen von einem 1747 an der Giebelwand der St.-Valentins-Kirche errich­te­ten Kreuz. Auf der Rückseite des Sockels waren 1966 noch Schrift­zei­chen einer diesbe­züg­li­chen Inschrift zu erkennen. Nach einer teilweisen Zerstörung dieses Kreuzes im Jahr 1816 wurde es repariert und an anderer Stelle neu aufge­stellt. Dabei wurden Korpus und Querbalken entfernt und das gussei­serne Kreuz wurde aufgesetzt; der Sockel wurde umgedreht und mit der Inschrift „Daxlandt 1816“ versehen, die die Gemeinde als Auftrag­ge­ber nennt. Die frühe Verwendung von Gusseisen bei einem Wegkreuz und die Tatsache der Reparatur verdienen besondere Aufmerk­sam­keit. Zuletzt stand das Wegkreuz am Hammweg zwischen Tauben- und Rappen­wört­straße, bevor es 1993 an den jetzigen Standort versetzt und renoviert wurde. Waidweg, Ecke Lilien­straße Das Wegkreuz aus rotem Sandstein wurde laut Inschrift auf dem Sockel 1885 von Mathilde Aneshänsel „zur Appen­müh­le“ gestiftet. Der Korpus in quali­tätvol­ler Stein­metz­ar­beit ist von einem bislang unbekann­ten Bildhauer. Ursprüng­li­cher Standort war auf dem Friedhof an der Stelle der heutigen Hl.-Geist-Kirche, nach deren Bau 1910 – 1912 wurde es vor die Haupt­fassade der Kirche versetzt, von dort 1960 in die Fritschlach. Seit etwa 1980 steht es an der Ecke von Waidweg und Lilien­straße. Als bemer­kens­wer­tes Bildwerk des Histo­ris­mus belegt das Kreuz das Weiter­le­ben der für Daxlanden charak­te­ris­ti­schen Tradition des Aufstel­lens von Wegkreuzen auch in der zweiten Hälfte des 19. Jh. Wegkreuz am Fritschlachweg Pfarr­straße, bei der Feder­bach­schule Das Wegkreuz aus hellem Sandstein wurde in den 1870er Jahren von einem unbekann­ten Bildhauer geschaffen. Aufge­stellt war es ursprüng­lich vor der Seiten­front der Feder­bach­schule, dessen älterer Teil bis 1910 das Rathaus von Daxlanden war. 1979 bei der Neuge­stal­tung des Vorplatzes wurde es um wenige Meter in die Flucht der Haupt­fassade der Schule versetzt. Die originale Chris­tus­fi­gur und die Marien­sta­tue am Fuß des Kreuz­bal­kens gingen nach dem Zweiten Weltkrieg verloren. Ein neuer Christus in modernen Formen wurde 1971 vom Karls­ru­her Bildhauer Erich Lipp (1906 – 1968) geschaffen. Laut Inschrift auf dem mit seitlichen Voluten und mit Eichen­laub geschmück­ten Sockel wurde das Kreuz von der Katho­li­schen Kirchen­ge­meinde Daxlanden und privaten Geldgebern gestiftet zum Andenken an den Friedens­schluss nach dem deutsch-franzö­si­schen Krieg 1871. Es ist damit ein inter­essan­tes Beispiel für die ungewöhn­li­che Verbindung des Typus eines Wegkreuzes mit der Funktion eines Erinne­rungs­ma­les an ein histo­ri­sches Ereignis. Fritschlach­weg Das Wegkreuz aus Sandstein steht auf einem balus­ter­ar­ti­gen Sockel in Rokoko­for­men. Die Balke­nen­den sind als Dreipässe ausge­bil­det. Unter dem Korpus am Kreuzstamm befinden sich die Darstel­lung eines Engels­kop­fes sowie ein Toten­schä­del mit gekreuzten Knochen. Die Inschrift „ECCE/HO­MO/­Holz und/Stein beten/wir nicht an/sondern der/ge­stor­ben ist/dar­an/­Ma­ria Anna/Reis­se­rin. W/C.R./1776“ überlie­fert die Stifterin und das Entste­hungs­jahr. Die Buchstaben „WCR“ sind mit „Witwe des Christian Reisser“ aufzulösen. Ursprüng­li­cher Standort war an der St.-Valentins-Kirche, aber schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhun­derts, wahrschein­lich bei der Kirche­n­er­wei­te­rung und der Verlegung des Friedhofs wurde es außerhalb des Dorfes in der Fritschlach aufge­stellt. An die große Rhein­über­schwem­mung im Winter 1882/83 erinnert eine aufgemalte, in den letzten Jahren erneuerte Hochwas­ser­mar­kie­rung am Kreuzstamm. Im Jagdgrund Das Wegkreuz aus rotem Sandstein wurde laut einge­mei­ßel­ter Inschrift 1732 errichtet: es ist damit das älteste erhaltene Wegkreuz in Daxlanden. Es wurde von der Gemeinde in Auftrag gegeben, deshalb besitzt es keine weitere Stifte­r­in­schrift. Bildhauer war nach dem Eintrag im Rechnungs­buch der Steinmetz Hans Jörg Schirmann aus Rotenfels, der dafür 22 Gulden und 30 Kreuzer erhielt. Ursprüng­li­cher Standort war auf dem alten Friedhof an der Valen­tins­kir­che. Wahrschein­lich bei deren Erwei­te­rung 1839 wurde es versetzt an die Ecke von Federbach- und Vorder­straße. Ende des 19. Jahrhun­derts wurde es auf dem Friedhof an Stelle der heutigen Hl.-Geist-Kirche und nach deren Erbauung 1910 – 1912 direkt vor der Fassade am Kirchplatz aufge­stellt. Seit 1960 steht es schließ­lich am gegen­wär­ti­gen Standort in der Fritschlach. Die Chris­tus­dar­stel­lung in derben Formen entspricht dem lokal üblichen Typus, der letztlich noch auf spätmit­tel­al­ter­li­che Beispiele zurückgeht. Der heutige Sockel stammt vermutlich erst aus dem 19. Jahrhun­dert. Valen­tin­straße, bei der Einmündung Agathen­straße Das Wegkreuz steht auf einem gekehlten Sockel. Die Balke­nen­den sind als Dreipässe mit Engels­köp­fen ausge­bil­det. Am Kreuzstamm befindet sich ein Toten­schä­del mit gekreuz­ten Knochen. Die Sockel­in­schrift überlie­fert die Stifter und das Entste­hungs­jahr: “Sein Blut floß/und er starb oh Mensch/­für deine Sünden/er­rich­tet/von Johann Kutterer und/des­sen Ehefrau eine gebohr/ne Litzerin 1795“. Ursprüng­li­cher Standort war auf den Lange­nä­ckern am Hammweg. 1968 erfolgte eine Restau­rie­rung mit Ergän­zun­gen in Lindursan-Beton. Text: Dr. Gerhard Kabierske, Südwest­deut­sches Archiv für Archi­tek­tur und Ingenieurbau
https://www.karlsruhe.de/b1/stadtgeschichte/kulturdenkmale/denkmaltag_archiv/denkmaltag_2004/daxlanden-knielingen/wegkreuze
Karlsruhe: Kultur & Tourismus Bärenfamilie Bärenfamilie ×Schließen Schließen Bärenfamilie Kunstwerk von Annette Großkopf Größe ca. 140/230/180 cm Material Sandstein Jahr 1992 Favorit Bonhoefferstraße 1676189 Karlsruhe Oberreut Info Anfahrt Auf den ersten Blick wirkt die Skulptur wie ein unbearbeiteter, steinerner Findling. Bei genauer Betrachtung offenbart der Sandstein eine Bärenfamilie, fein und zart aus dem Naturmaterial in einer einfachen Formensprache von Hand mit Steinbildhauerwerkzeug herausgearbeitet. Die Bärengruppe ist einer verspielt anmutenden Architektur zugeordnet. Skulptur und Gebäude bilden in ihren überschaubaren Ausmaßen einen angenehmen Gegensatz zu den benachbarten Hochhäusern. Nächste Haltestelle Oberreut Eva-Maria-Buch-Str. Linie: BUS 51 Fahrplanauskunft KVV (im neuen Fenster) Nächster Parkplatz Albert-Braun-Str. Entfernung: ca. 260 m Luftlinie Anfahrt Anfahrt mit Google Maps planen Ort in Google Maps anzeigen
https://m.karlsruhe.de/kunst/db/de/barenfamilie.html?kl=1
Datenbank der Kulturdenkmale Ökonomiegebäude und Verwalterhaus des Schilling von Canstattschen Gutes Am Lustgarten 1, Spitalhof 2, 4a, 4b, 4c, 4d, 4e, 4f, 6 (Flst. 98001/1), Hohenwettersbach Ausweisungstext der amtlichen Denkmalliste Verwalterhaus, zweigeschossiges Gebäude mit Krüppelwalmdach, Ende 18. bzw. frühes 19. Jh. (Spitalhof 2). Ökonomiebauten, mit Pferde- und Viehställen sowie Scheunenteilen, nach Großbränden 1897 und 1903 in unverputztem Sandstein über winkelförmigem Grundriss neu errichtet, Wappenstein, bezeichnet 1898. Wagenremise, freistehender Fachwerkbau, 1917-18 errichtet. Schmiede, kleiner unverputzer Sandsteinbau mit preußischem Kappengewölbe, bezeichnet 1898. Umfriedung des Anwesens mit Mauerzügen aus Sandstein. Denkmal nach § 2 (Kulturdenkmal) Denkmalschutzgesetz Verwalterhaus Bild: PBe, 2013 Milchhäusle Bild: PBe, 2013 Ökonomiebauten Bild: PBe, 2013
https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/detail.php?id=00203
Kulturdenkmale Datenbank der Kulturdenkmale Denkmal suchen Bitte beachten Sie: Alle Auskünfte ohne Gewähr. Wenn Sie ein Gebäude hier nicht finden, lässt dies noch keine Rückschlüsse auf seine Eigenschaft als Kulturdenkmal zu. Bitte erkundigen Sie sich. Grünwettersbach Friedhof mit Kapelle Grünwettersbach Am Berg (Flst. 73941) Friedhof. Friedhofsmauer mit Bischofsmützenabdeckung aus rotem Sandstein, Friedhofskapelle 50er Jahre mit Sgraffitowandbild, Gefallenendenkmale 1870/71 und 1945 (Sachgesamtheit). weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Friedhof mit Kapelle Grünwettersbach Altes Schulhaus Am Steinhäusle 8 Altes Schulhaus von 1846. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Altes Schulhaus Evangelische Kirche Grünwettersbach Am Steinhäusle 10 Evangelische Kirche, Westturm aus dem 12. Jh, Glockengeschoss des Turmes und Kirchenraum von Wilhelm Friedrich Goetz, 1782, Taufstein 1491, Holzkanzel um 1780, Orgel, 12./18. Jh. von Wilhelm Friedrich Goetz, Ludwigsburg weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Evangelische Kirche Grünwettersbach Am Wettersbach 31 Fachwerkhaus, zweigeschossig über hohem massivem Kellergeschoß mit Rundbogeneingang und Eckkonsole, bez. GB 1799. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Rathaus Grünwettersbach Am Wettersbach 40 (Flst. 220) Rathaus, zweigeschossiger Putzbau mit Lisenen- und Risalitgliederung, Walmdach, Glocketürmchen. Erste Hälfte 19. Jahrhundert. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Rathaus Grünwettersbach Gewölbebrücke Am Wiesenacker (Flst. 75888) Gewölbebrücke aus rotem Sandstein mit niedriger Brüstungsmauer, Ende 19. Jahrhundert. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Gewölbebrücke Trafohaus Bachgasse (Flst. 70063) Trafohaus in rotem Werksandstein. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Trafohaus Gewölbebrücke Bachgasse (Flst. 70082) Gewölbebrücke aus rotem Sandstein mit niedriger Brüstungsmauer, Ende 19. Jahrhundert. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Gewölbebrücke Busenbacher Str. 1 (Flst. 70284) Eingeschossiges Fachwerkhaus, Wohnteil, 18. Jahrhundert . weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Orgel von Xaver Mönch Horfstr. 3 (Flst. 72063) Orgel von Xaver Mönch, 1860-70, 1893. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Orgel von Xaver Mönch Heinz-Barth-Schule Zur Dorfwies 1, Busenbacher Str. 13 Heinz-Barth-Schule von 1912, Schulhaus und Hausmeisterwohnhaus, Brunnen. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Heinz-Barth-Schule Fallbrunnen an der L623 (Flst. 74345) Fallbrunnen, Quellfassung aus Sandstein mit ornamentiertem Sandsteintrog, bez. 1892. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Fallbrunnen Dankstein an der L 623 (Flst. 74345) Dankstein, gelber Sandsteinpyramide mit Inschrift, 1837. weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Dankstein Unter dem Wettersbacher Weg Holzkreuz 1904 weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Katholische Kirche St. Thomas Horfstr. 3 Katholische Kirche St. Thomas, moderne Saalkirche in Hanglage mit farbigen Fensterverglasungen und Betonreliefs, Gemeindesaal im Untergeschoss, freistehender Kirchturm in Sichtbetonbauweise, später durch Ergänzungsbau mit dem Kirchenschiff verbunden, gut erhaltene Innenausstattung, 1955-1957 von Rainer Disse aus Karlsruhe (1928-2008), Orgel 1991 modernisiert weiter zur ausf&uulm;hrlichen Beschreibung Katholische Kirche St. Thomas
https://web1.karlsruhe.de/db/kulturdenkmale/index.php?stadtteil=Gr%FCnwettersbach&vid=240
Karlsruhe: Kultur & Tourismus Bärenfamilie Bärenfamilie ×Schließen Schließen Bärenfamilie Kunstwerk von Annette Großkopf Größe ca. 140/230/180 cm Material Sandstein Jahr 1992 Favorit Bonhoefferstraße 1676189 Karlsruhe Oberreut Info Anfahrt Auf den ersten Blick wirkt die Skulptur wie ein unbearbeiteter, steinerner Findling. Bei genauer Betrachtung offenbart der Sandstein eine Bärenfamilie, fein und zart aus dem Naturmaterial in einer einfachen Formensprache von Hand mit Steinbildhauerwerkzeug herausgearbeitet. Die Bärengruppe ist einer verspielt anmutenden Architektur zugeordnet. Skulptur und Gebäude bilden in ihren überschaubaren Ausmaßen einen angenehmen Gegensatz zu den benachbarten Hochhäusern. Nächste Haltestelle Oberreut Eva-Maria-Buch-Str. Linie: BUS 51 Fahrplanauskunft KVV (im neuen Fenster) Nächster Parkplatz Albert-Braun-Str. Entfernung: ca. 260 m Luftlinie Anfahrt Anfahrt mit Google Maps planen Ort in Google Maps anzeigen Weitere Kunstwerke in der Nähe: Bürgersäule von Barbara Jäger und OMI Riesterer Entfernung: 390 m Blütentraum von Barbara Jäger Entfernung: 660 m Daphne von Horst Kohlem Entfernung: 780 m Fassadenbild von Franz Dewald Entfernung: 910 m Die Hässliche erschrickt die Schöne von Markus Lüpertz Entfernung: 1.0 km Europa von Jürgen Goertz Entfernung: 1.2 km
https://m.karlsruhe.de/kunst/db/de/barenfamilie.html?kl=0
Karlsruhe: Kultur & Tourismus Hirnlandschaft Hirnlandschaft Hirnlandschaft Detail Hirnlandschaft Detail Previous Next ×Schließen Schließen Hirnlandschaft Kunstwerk von Torben Ebbesen Größe ca.100/60 m Material Sandstein/Aluminium/Eisen/Messing/Glas/Farbe Jahr 1996/97 Favorit Adenauerring 2076131 Karlsruhe Oststadt Info Anfahrt Die vielteilige Installation "Anaufhinterinnebenüberuntervorzwischen (Hirnlandschaft)" des dänischen Künstlers befindet sich auf einer Freifläche des ‚Allgemeinen Verfügungs- und Forschungsgebäudes Umwelt‘ am KIT. Sie besteht aus 67 Sockeln aus Sandstein (je ca. 130/25/25 cm), auf denen sich naturgetreue Abgüsse des menschlichen Gehirns (je ca. 11/12/16 cm) befinden. Größtenteils handelt es sich um Eisengüsse, sieben Gehirne wurden in anderen, auch eingefärbten Materialien gegossen. Ergänzt wird das eine weite Fläche einnehmende Werk durch eine große Glasröhre (Höhe ca. 400 cm, Durchmesser ca. 100 cm), die mit Erde gefüllt ist und an deren oberen Ende sich ein Messingtrichter befindet. Das Kunstwerk will, so der Künstler, „sinnbildhaft auf das geistige, intellektuelle Potential der zahlreichen interdisziplinären Projektgruppen, die am Forschungszentrum arbeiten“ hinweisen. Nächste Haltestelle Karlsruhe Pastor-Felke-Str. Linie: BUS 30 Fahrplanauskunft KVV (im neuen Fenster) Nächster Parkplatz Bernhardstr. 1 (Parkautomat) Entfernung: ca. 630 m Luftlinie Anfahrt Anfahrt mit Google Maps planen Ort in Google Maps anzeigen
https://m.karlsruhe.de/kunst/db/de/anaufhinterinnebenuberuntervorzwischen_hirnlandschaft.html?kl=1
Karlsruhe: Kultur & Tourismus Spundenfresser-Brunnen Spundenfresser-Brunnen Spundenfresser-Brunnen Detail Spundenfresser-Brunnen Detail Spundenfresser-Brunnen Detail Previous Next ×Schließen Schließen Spundenfresser-Brunnen Kunstwerk von Feisst/Heinze Größe Anlage ca. 3/3,5/3,5 m Material Sandstein/Bronze/gebrannter Ton (Karlsruher Majolika) Jahr 1952 Favorit Neureuter Hauptstraße 25676149 Karlsruhe Neureut Info Anfahrt ‚Spundefresser‘ oder ‚Spondefresser‘ ist ein alter Beiname der Teutschneureuter, die sich seit dem Ende des 13.Jahrhunderts in der Region niederließen. Noch heute nennt sich die Neureuter Narrenzunft ‚Neereder Spundefresser‘. Spunden sind Kartoffelklößchen, die wie Fassspunden geformt sind. Der Neureuter Spundenfresser ist ein wohlgenährter, nackter Knabe, der im Zentrum des Brunnens stolz und erhaben residiert. Der Brunnenkorpus ist aus Sandstein, die Figur aus Keramik. Sie wurde in der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe gefertigt. Das Wasser der Anlage fließt aus den Mäulern stilisierter Schlangenköpfe aus Bronze. Die Brunneninschrift lautet: ‚trink was klar ist red was wahr ist‘. Der Spundenfresser-Brunnen wurde anlässlich der Fertigstellung der Neureuter Wasserleitung errichtet. Angeblich soll am Einweihungstag Wein aus den Rohren geflossen sein… Nächste Haltestelle Neureut Mitteltorstraße Linie: BUS 71 Fahrplanauskunft KVV (im neuen Fenster) Nächster Parkplatz Bärenweg Entfernung: ca. 610 m Luftlinie Anfahrt Anfahrt mit Google Maps planen Ort in Google Maps anzeigen
https://m.karlsruhe.de/kunst/db/de/spundenfresser_brunnen.html?kl=1